Lieblinge der Woche: Die Highlights der Blickfang Zürich

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Dieses Jahr fand die grösste Designmesse der Schweiz, dieBlickfang Zürich, erstmals in Oerlikon statt. Der Grund dafür ist der Umbau des Kongresshaus, wo die Flaggschiffmesse seit 20 gastiert.

Die Veranstalter hatten zwar etwas Bammel vor dem Zwangsumzug aus dem Herzen der Stadt ins ehemalige Industrieviertel, doch dieser erwies sich als unbegründet. Obwohl weniger Aussteller in der StageOne Platz fanden, kam deren Auslage dafür viel besser zur Geltung.

By Nunc

Schneidebretter, Briefbeschwerer, Handspiegel oder Nachtischlampen: Das Angebot von By Nunc ist sehr breit gefächert. Dies hängt damit zusammen, dass die Designerinnen ihre Haushaltsgegenstände grösstenteils aus industriellen Restbeständen fertigen, denen sie neues Leben einhauchen. Die Materialien dafür beziehen sie von Grosshändlern aus der Schweiz und Europa. Neben den Upsycling-Werken verkaufen sie auch ein paar Einzelstücke von Schweizer Handwerkern.


Elephbo

Upsycling ist auch das entscheidende Stichwort beim Label Elephbo. Aus Zementsäcke lässt das Label vor in Kambodscha Taschen, Rucksäcke, Caps, Portemonnaies und Schuhe fertigen (Mehr zur Verarbeitung).  So wird auf den Baustellen nicht nur Abfall reduziert, sondern auch gleich Arbeitsplätze mit fairen Bedingungen geschaffen.


Glaslabor

Welche Blumen habt ihr zuhause am liebsten auf dem Tisch stehen? Tulpen? Hyazinthen? Beide machen sich als spriessende Knollen noch besser als abgeschnitten in einer Vase. In den handgefertigten Glasgefässen vom Berner Label Glaslabor machen aber nicht nur Blumenzwiebeln eine gute Figur. Auch austreibende Randen, Rüeblis oder Radieschen lassen sich in den Gläsern sehr dekorativ ausstellen.


FormSchmiede

Meri Zirkelbach hat ein Auge für Details und eine Vorliebe für spezielle Materialien. So hat sie eine besondere Betonmischung kreiert aus der sie Vogelhäuschen, Stifthalter und zusammenklappbare Pfannenuntersetzer herstellt. Daneben experimentierte sie für ihr Label FormSchmiede mit Birkensperrholz, dass sie etwa für Vogelfutter-Stationen einsetzt.


Giulia Savino

Jeder hat eine Stadt, mit der er oder sie ein besonderes Ereignis verbindet. Sei es, weil man dort mit der Hochzeitsreise startete, dort geboren wurde oder einfach immer davon träumte dahin auszuwandern. Wie wäre es dann, diesen Ort immer bei sich tragen zu können, fragte sich Gulia Savino. Das Konzept für ihre Schmuckkollektion war geboren. Von Hand erstellt sie nun auf Anfrage und in Kleinstserie Halsketten und Ohrringe, welche die Grundrisse verschiedener Städte nachzeichnen. Ein wunderbares Geschenk.


 Lignum

Tische die man verlängern kann sind toll. Man kann viele Leute zum Essen einladen und hat doch keinen riesigen Tisch, der einem das halbe Wohnzimmer versperrt. Doch meistens sind die Verlängerungsplatten weder besonders schön eingelassen, noch sind sie einfach einsatzbar – wenn man sie dann mal aus dem Keller hochgeschleppt hat. Nicht so bei den Tischen von Lignum. An diesen muss man bloss etwas ziehen und die Handorgel-artige Tischplatte lässt sich ganz einfach verlängern – selbst wenn der Tisch schon gedeckt ist und spontan ein weiterer Gast hinzustösst. Gäbig!


Komana

Das Label Komana der Zürcherin Livia Henne zeichnet sich seit Jahren durch ihre handgezeichneten geometrischen und auch mal tierischen Muster aus. Diese lässt die in London lebende Designerin in einem indischen Fairtrade-Betrieb auf organische Baumwoll-, Seide- und Bambusstoffe drucken, die ebenfalls dort zu Shirts, Leggings, Hosen, Kleidern und Tüchern verarbeitet werden. Daneben setzt die Designerin immer wieder mit besondere Materialien oder Schnitten Akzente. Diesen Winter wurde die Kollektion etwa durch Bomberjacken aus dunkelgrauem, waldgrünen oder rotem Samt ergänzt. *Flausch-Alarm*


Zulux

Die Verdammung der klassische Glühbirne hatte nicht nur energietechnisch etwas Gutes: Denn die Lampen-Designer werden seither immer kreativer. So hat Patrick Zulauf unter dem Namen Zulux eine Birne kreiert, in der ein Schirmchen mittels Magnet befestigt ist. Mit diesem kann ganz einfach die Intensität der Lichtquelle und die Richtung des Lichtstrahls reguliert werden. Zudem ist das Sujet auf den Schirmchen frei wählbar. Der Kunde kann also seine ganz persönliche Glühbirne mitdesignen. Top!


Ping & Moos 

Eigentlich ist die Niederländerin Inge Stevens Illustratorin. Eines Tages hatte sie aber eine Idee, die sie nicht mehr losliess. Sie wollte eine Vase designen, bei der eine Gieskanne integriert ist. So entstand ihr erstes Keramik-Werk. Eine Vase mit einem Giesskännchen in Vogelform.  Mittlerweile vertreibt sie unter dem Namen Ping & Moos auch Kaffeegeschirr und Küchentücher.


By Sanne Jansen

Elegant und doch verspielt sollen sie sein – die Kleider für die selbstbewusste Frau. Findet zumindest die Niederländerin Sanne Jansen. So findet in ihrer Kollektion ein knallrotes Sweatshirt mit Mohair-Effektgarn genau so Platz wie eine zarte Bluse oder ein steifer Bleistiftjupe mit rosa- und petrol-farbenen Streifen. Aus den Stoffresten, die beim Zuschnitt ihrer Kollektion entstanden, hat die Designerin dann auch noch tolle Pins gezaubert. Sehr Nachhaltig.

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