“Elle à table” : On peut mangeeer!

Aigre-doux de potiron – Kürbis Süss-sauer

« Coquilles Saint-Jacques rôties aux herbes et parmesan », « Bouchées vermicelles et foie gras », Faux Mont-Blanc à la Chantilly Coco » …wenn einem bei solchen Namensgebungen nicht das Wasser im Munde zusammenläuft !
Im Oktober habe ich mir in Paris für nur 4.50 Euro ein wahres Träumchen gekauft. Die „Elle – à table“ ist mehr als ein Magazin. Sie ist eine Offenbarung, eine Anleitung zum täglichen Festtagsschmaus, die Sahnehaube aller Kochmagazine. 148 Rezepte, davon 43 prikelnde Vorspeisen, 49 sündige Hauptgerichte und sagenhafte 55 Desserts. Auch wenn die Franzosen bekanntlich nicht sehr Vegetarier-freundlich sind, beginne sogar ich zu Sabbern wenn ich das „huîtres poêlées à la pancetta“ oder den „Bar au four“ erblicke.
 
Bouchées vermicelles et foie gras – Reisvermicelles mit Entenleber

Mittlerweile gibt es ja dutzende von Magazinen, mit Hilfe derer man von lässigen, einst knackigen Jünglingen, mit Namen wie Jamie, Tim und Stefan kochen lernt. Oder alle diese Tante Emma- Marianne-, Brigitte-Magazine, welche mit fetttriefenden Braten und  Sahne-Doppelstöckern auf sich aufmerksam machen wollen. Doch für alle die jetzt einwenden: „Die sind wenigstens auf Deutsch!“, glaubt mir, sobald ihr dieses Magazin in den Händen haltet, seit ihr bereit jedes einzelne Wort übersetzen zu lassen. Zudem ist auf 121 Seiten so gut wie keine Werbung zu finden, dafür gibt‘s noch einen Gemüse und Fürchte Saison-Plan und vorbereitete Einkaufslisten obendrauf!

Bar au four – Barsch aus dem Ofen

Huîtres poêlées à la pancetta- Austern mit Pancetta


Carré d’agneau en croûte d’herbes fraîches – Lammrippli mit Kräuterkruste


 

Es gibt keine bessere Zeit um Neues auszuprobieren
Es gibt Leute, die brauchen ständige Veränderung. Im Leben sowie auch auf dem Tisch. Besonders an Weihnachten ärgern sich viele über immer gleiches Fondue Chinoise, Filet im Teig oder Gans aus dem Ofenrohr. Andere wiederum wünschen sich nichts sehnlicher als die altbewährten Gerichte beizubehalten. Ich gehöre zu den letzteren und deshalb hüte ich mich davor, diese Rezeptideen als Erneuerung des „ immer gleichen Weihnachtsessen“ zu verkaufen.

Moelleux au Cœur coulant – Schoggichüächli mit flüssigem Kern

Doch die Zeit zwischen November und Januar ist kalt und wärmende Sonnenstrahlen sind rar. Nicht nur an Weihnachten. Wir verbringen die meiste freie Zeit zuhause, wieso also nicht gleich in der Küche, in der wir herzerwärmende Gerichte zaubern können? Nein meine Damen, dies ist kein Apell à la „Frauen an den Herd“ – denn Kochen, Backen und Guetzle macht zu zweit doch viel mehr Spass als alleine!
 
Alle die nicht heute oder morgen in „Fronkreisch“ verbeischauen können, im App-Store ist das “ELLE à Table”-Magazin für 3.- CHF erhältlich: https://itunes.apple.com/ch/app/elle-a-table/id369897393?mt=8



BECK’S Art Label Edition

Spät entdeckt, aber besser als nie!

Bis Ende August sind die fünf Flaschen der renommierten „Beck’s Art Label Edition“ das erste Mal auch in Deutschland erhältlich.

Die Idee stammt aus Grossbritannien, wo Beck’s seit 25 Jahren namhaften Künstlern wie Yoko Ono oder Damien Hirst einen Freipass für die Gestaltung ihrer Bier-Etiketten verteilt.

Dieses  Jahr erhielten fünf Künstler/-Gruppen, unter anderem aus Deutschland, die Möglichkeit den traditionellen weissen Schlüssel auf rotem Grund durch eigene Kreationen zu ersetzen.

Die auserwählten Künstler

Boys Noize & Paul Snowden

Das smilende Etikett des Techno-Bier wurde vom Hamburger Electro-DJ und dem neuseeländischen Aktionskünstlers Paul Snowden entworfen. Das Smiley soll als Symbol für das Comeback von Acid House, respektive für endlose,

durchgetanzte Nächte hinhalten.

Anton Corbijn
Der niederländische Fotograf gehört zu einem der Wichtigsten weltweit. Bekannt wurde er für seine Fotos von Popkünstlern und anderen Prominenten. Seine Motiv-Wahl für Beck’s fiel auf den 1980
verstorbenen Ian Curtis, der englischen Rockband Joy Division.
1. Boys Noize & Paul Snowden 2. Anton Corbijn 3.Bloc Party 4. M.I.A 5. Seeed
Bloc Party

Vor über 10 Jahren haben sich die vier britischen Freunde zu einer der bekanntesten Indie-Rock-Bands vereint. Frisch vereint und mit neuer Live-Show, haben es die vier Londoner  wieder einmal bewiesen, dass Indie-Rock noch nicht der Vergangenheit angehört. Die Inspiration zur Bier-Etikette stammt vom Cover ihres neuen, Ende August erscheinenden, Albums « Four».
M.I.A
Die englische Sängerin mit Wurzeln in Sri Lanka wurde durch ihren bunten Mix aus verschiedensten Musikgenres und ihren starken Themen wie Politik und soziales Bewusstsein, bekannt. Vieleicht findet man in ihrer ausdrucksstarken Musik den Grund für den wütenden Farbmix, auf der von ihr entworfenen Etikette, oder ihre frühere Passion als Malerin holte sie ein.

Seeed

Die Mitglieder der beliebten Berliner Reggae- und Dancehall-Combo wählten erneut den gemeinsamen Weg. Und um nach gemeinsamen 14 Jahren erneut durchstarten zu können war es Zeit für ein neues Logo. Ein Teil dieses Logos ziert das für Beck’s designte Flaschen-Etikett.
    Wer die kreative Beck’s- und Beck’s-Gold-Flaschen leider verpasst,
            kann sich Ende Jahr auf der „Indipendent Thinking“-Party in Berlin vergnügen.
            Zur Feier der freien Kunst treten dort unter anderem einige Künstler auf, die sich im
            Etiketten-Design geübt haben.
            Alle Infos, zudem Fotos, Videos und mehr unter : www.becks.de