Geili Teili 2: Essbare Stadt


Geils Teili 2: Essbare Stadt
„Pflücken erlaubt“ anstelle „Betreten verboten“ könnte der Slogan des Zürcher Kochs und Gartenpiraten Maurice Maggi sein. Er setzt sich als Verfechter des sogenannten Urban Gardenings nicht nur für die Erhaltung der Grünflächen in Städten und das Ansähen von Kräutern und Beeren auf Balkonen und Terrassen ein, sondern auch für die kulinarische Nutzung der städtischen Flora.
In seinem Buch „Essbare Stadt“ versammelt er über 70 vegetarische Gerichte, die Zutaten erhalten, die man nicht in der Migros kaufen kann, sondern selbst pflücken und sammeln muss. Um sich für Maggis Gerichte auszurüsten ist man daher seltener mit dem Postiwägeli als mit Leiter und Gartenschere unterwegs. Seine Kreationen machen Lust, auf abenteuerliche Entdeckungsreise durch die Grossstadtjungels zu gehen. Um Rezepte wie „Salat von jungen Baumblättern“ nachkochen zu können, ist es auch von Vorteil, schwindelfrei zu sein.

„Essbare Stadt – Wildwuchs auf dem Teller“ von Maurice Maggi und Juliette Chrétien (Fotos) vom AT-Verlag ist für ca. 50 Franken auf der Veralgs-Webseite erhältlich.





“Geili Teili” ist die trendkomplottsche Sommerserie 2014 mit Kurztexten. Damit auch daheimgebliebene Leserinnen und Leser frisches Textfutter haben und ich mehr Zeit auf der Sonnenbank verbringen kann. “Viel Freude!” 

Geili Teili 1 : Der federleichte Treter

Obwohl dieser Sommer seinen Namen bisher nicht verdient hat, ist heute der Startschuss für die erste trendkomplottsche Sommerserie, namens “Geili Teili”. Somit haben auch daheimgebliebene Leserinnen und Leser Textfutter und ich kann mehr Zeit auf der Sonnenbank verbringen. “Viel Freude!” 


Geils Teili 1: Der federleichte Treter
In einem kürzlich erschienen Artikel über das Barfussgehen stand: “Befreie deine Füsse und dein Geist wird folgen.” Ja nun – da man seine Füsse zurzeit vor knöcheltiefen Wasserpfützen schützen muss, ist dieser Aufforderung wohl nicht einfach nach zu gehen. Kommt die Sonne wieder zum Vorschein müssten wir wiederum tänzelnd über den Asphalt gehen, sollten wir den heissen Boden mit baren Füssen überqueren.
Ziemlich bar und leichtfüssig lässt es sich aber auch in geflochtenen Tretern von Rafia Chic gehen. Der Name der australischen Marke rührt vom Namen Rafia, auch Raphia geschrieben, einer Palmensorte aus Madagaskar, deren Fasern zu Bändern verarbeitet werden können. Diese werden in mühseliger Handarbeit in Marokko innert dreier Tage zu Schuhen geflochten. Die schlichten Schnürschuhe in klassischem Herrenhalbschuh-Schnitt oder in einer schmäleren feminineren Variante, als Mokassin oder Sandale sind nicht nur Alternative zu baren Sohlen sondern definitiv auch zu jedem Leder- und Stoffschuh. Denn in den luftdurchlässigen Schuhen mit dünner Sohle beginnen Füsse garantiert nicht, zu käseln. 

Die adretten “Rafia Chic”-Modelle  unter anderen in Offwhite, hellem Taupe, Schwarz oder auch verwaschenem Jeansblau sind für rund 300.- 
z.B. unter www.eclecticshop.ch oder im Eclectic Shop in Zürich erhältlich.