Gaaanz viel neues Schweizer Design

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Ob eigener Laden, Pop-Up-Store oder Marktstand, junge Designer müssen viel Geld in die Hand nehmen, wenn sie ihre Ware dem Offline-Publikum feilbieten wollen. Umso schöner haben gleich vier Läden in Zürich, Bern und St. Gallen – bis oben hin gefüllt mit Schweizer Designstücken – ihre Tore geöffnet.

In Zürich: Zäme

Zämä ist es einfach schöner: Das fanden auch Yvette, Sebastian und Rainer. Und so beschlossen sie, gemeinsam ein Geschäft  zu eröffnen. In ihrem Lokal mit angrenzendem Atelier findet man Mode, Schmuck und Heimaccessoires sowie auch Beautyprodukte von kleinen Schweizer Labels und Jungdesignern. Alle produzieren unter dem Motto: «Fancy, fair und funderbar».
Wer ein besonderes Geschenk sucht oder sich gerne selbst eine kleine Freude macht, wird in der Schatztruhe fündig: Hier warten unterschiedlichste Einzelstücke auf einen neuen Besitzer. Überraschen lassen kann man sich auch, wenn man mal nach den regulären Öffnungszeiten bei Zämä vorbeischaut: Denn im Lokal finden immer wieder kleine Events und Workshops statt.
Zämä, Lagerstrasse 34, Zürich

In Bern: Swiss Design Market 3.0

Der Swiss Design Market weiter auf Erfolgskurs: Nach den Pop-Up-Stores in Zürich und nahe der Berner Altstadt eröffnen sie nun den dritten Pop-Up-Store – diesmal direkt in Berns Innenstadt. Im Lokal findet man kleine und grosse Werke aus den Bereichen Interior Design, Heimtextilien, Schmuck, Keramik und Fashion.
Laut den Initianten Martina Unternährer vom Textillabel Storyfabrics  und Stefan Egli von Home3 Design wurden alle Schweizer Labels – es sind diesmal über 40 – nach den Kriterien «modern, urban, casual» ausgewählt. Feierlich eröffnet wird das Geschäft am Donnerstag 17. August (18.00 bis 22.00 Uhr). Voraussichtliches Ende des Pop-Ups ist im Januar 2018.
Swiss Design Market, Ecke Spitalgasse 38 / Schweizerhofpassage, Bern

In Zürich: Die Macherei

Ebenfalls an der Lagerstrasse in Zürich zu hause ist Die Macherei. Das Kollektiv besteht aus einer Bande junger Kreativer mit dem gemeinsamen Interesse an funktionalem und dennoch ästhetischem Design. Die Macherei soll neben Boutique auch Szene-Treffpunkt werden. Hier soll man sich gegenseitig befruchten und austauschen können. So stellen sie ihren Verkaufsraum auch immer wieder als Pop-Up-Store für junge Designer zur Verfügung, die noch keine eigenen Verkaufsfläche haben. Die Designer sind auch selbst immer wieder vor Ort, so dass man sich mit Fragen direkt an sie richten kann. 

Die Macherei, Lagerstrasse 104, Zürich

In St.Gallen: Ici Maintenant

Luxuriöse Stickereien, Pailletten-besetzte Stoffe und Gewebe mit Spitzen-Print: Tamara Stadler hat sich ganz eindeutig in die St. Galler Traditonstextilien verliebt. Damit diese in der ersten Kollektion ihres Labels Ici Maintenat  auch gut zur Geltung kommen, setzt sie ganz auf schlicht geschnittene Bleistiftröcke und A-Linien-Jupes in alles Längen und Farben.

Die Inspiration für ihre Kleider holte sich die Ostschweizerin aus der eignen Familie. Auf Ihrer Webseite schreibt Tamara Stadler: «Als junges Mädchen liebte ich es, meine Mutter in die St. Galler Oper zu begleiten. Mehr noch als die Vorstellung faszinierte mich aber die Garderobe der Frauen, die Röcke aus St. Galler Spitze trugen.» Die daraus entstanden schmucken Stücke kann Frau nun nicht nur online besichtigen, sondern auch im neuen Atelier neben dem St. Gallener Bahnhof anprobieren.

Ici Maintenant, Brunneggstrasse 9, St. Gallen
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