Trendkompost: Der Broccoli-Verschnitt

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Ich gebe es zu, der saisonale Gemüseeinkauf fällt in den ersten Monaten des Jahres immer noch etwas karg aus. Doch als grosser Fan von Wurzel- und Kohlgemüse war ich letztens schon etwas unglücklich darüber, als ich merkte, dass etwa die Erntezeit für Topinambur bereits vorbei ist. Dafür führte mich die Suche nach der ulkigen Knolle zu einem anderen Gemüse: Dem Cima di Rapa – zu Deutsch Stängelkohl.

Das Gemüse, welches stark an Federkohl erinnert, ist mit dem Broccoli verwandt – aber im Gegensatz zu seinem hierzulande bekannten Familienmitglied kann man diesen Kohl rübis und stübis verwerten. Eine willkommene Herausforderung, dachte ich mir! Vom Resultat war ich dann auch sehr überrascht. Die Textur und den Geruch ist sehr nahe an frischem Spinat, der Geschmack erinnert aber unverkennbar an Broccoli. Auch waren die Blätter – entgegen meiner Erwartung – butterzart. Ein echtes Festessen!

ZUTATEN FÜR 2-3 Portionen
  • 800 g Cima di rapa (Stängelkohl)
  • 1-2 Knoblauchzehen
  • 1 Chilischote
  • Olivenöl
  • 100 ml Weisswein
  • 200 ml Gemüsebouillon
  • Salz und Pfeffer
  • Pasta

ZUBEREITUNG:
  1. Den Cima di rapa, waschen, die äussersten zähen Blätter entfernen und den Strunk abschneiden. Die restlichen Blätter in breite Streifen (4-5 cm) schneiden.
  2. Wasser für die Nudeln aufsetzen.
  3. Die Chilischote und die Knoblauchzehe in feine Scheiben oder Würfel schneiden und in warmen Öl scharf anbraten. Hitze reduzieren und die Stängelstücke dazugeben. Kurz umrühren und dann mit Weisswein ablöschen.
  4. Die Gemüsebouillon dazugeben und das Ganze auf mittlerer Stufe köcheln lassen.
  5. Die Nudeln ins kochende Wasser geben und drei bis sechs Minuten ziehen lassen.
  6. Die Nudeln zum Gemüse in die Pfanne geben, das ganze Gericht abschmecken und gleich servieren.

Bon appetito!

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