Trendkompost: Die Power Bowl

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Vor wenigen Wochen war ich in Kopenhagen und bestellte in einem super hippen Restaurant eine Poke Bowl – natürlich eine vegane Variante davon. Das Essen war geschmacklos, lieblos und anstatt sättigend eher blähend. Das kann ich besser, dachte ich mir und ging zuhause ans Werk.

Die Poke Bowl – ein hawaiianisches Schüsselgericht – erlebte bereits in den 70er-Jahren einen Hype. So ist das Gericht, das in Europa kennen, eine recht modifizierte Variante, welches nur noch in den Grundzügen an das traditionelle Mahl erinnert. Wie die japanische Küche steht bei der originalen Poke Bowl der rohe Fisch im Vordergrund – je fettiger desto zarter. Das Gericht wurde zudem als Vorspeise gegessen, bis man anfing, es mit der Zugabe von Reis zu einer nahrhaften Hauptspeise zu upgraden.

Meine Variante ist wie mein dänisches Vorbild vegan – und das Gemüse sogar roh –, dank Eiweiss- und Kohlenhydratspender aber auch richtig nahrhaft. Für alle Experimentierfreudigen stehen neben den Zutaten auch schmackhafte Alternativen.

ZUTATEN:
  • Frische-Kick: “San Maranzo”-Tomaten oder Salatgurke
  • Sugar Rush: Mango oder Papaya/ Melone/ Erdbeeren
  • Scharfmacher: Radieschen oder Peperoni
  • Protein-Bombe: Kichererbsen oder Buschbohnen
  • Aus dem Kräuterbeet: Thymian oder Basilikum 
  • Sattmacher: Quinoa oder Schwarzer Reis
ZUBEREITUNG:
  1. Getrocknete Kichererbsen oder Kidneybohnen über Nacht einweichen und vor der Salatzubereitung rund 1 Stunde weich kochen. Schnellere Variante: Zum gekochten Äquivalent aus der Büchse greifen.
  2. Quinoa/Reis in ein Sieb geben und waschen. Drei Tassen Wasser in eine Pfanne geben. Eine halbe Tasse Quinoa/Reis dazu geben und 10 Minuten quellen lassen. Wasser aufkochen, etwas Bouillon oder Salz dazu geben und sobald das Wasser kocht, die Hitze reduzieren. Quinoa auf mittlerer Stufe rund 15 Minuten köcheln lassen/ den Reis 35 Minuten köcheln lassen. Überschüssiges Wasser abgiessen. Auskühlen lassen.
  3. Gemüse und Früchte, Waschen und in mundgerechte Stücke zerkleinern. Zusammen mit den Bohnen/Kichererbsen und dem lauwarmen Quinoa/Reis in eine Schüssel geben.
  4. Gartenkräuter mit einem Wiegemesser zerkleinern.
  5. Für die Salatsauce: Olivenöl, Limetten- oder Zitronensaft, ein TL grober Senf, ein Teelöffel flüssiger Honig, geriebener Ingwer, Pfeffer, Salz und die Gartenkräuter vermischen. Sauce über die restliche Zutaten geben.
  6. Sofort geniessen!
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