Die Sonne kann kommen!

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Wenn ich neuen Modetrends begegne, frage ich mich manchmal, ob diese von einem schlaf- oder voll-trunkenen Modegott gemacht werden, der in einer Zeitkapsel sitzt und abwechslungsweise mal auf die Vorwärts- mal auf die Rückwärtstaste drückt. Was heute noch altbacken ist, kann morgen breites wieder futuristisch sein und umgekehrt.

Wir tragen heute 70er-Häkeltops zu Flares aus den 80ern und schmücken unsere Hälse seit Kurzem wieder mit Plastik- und Samt-Halsbändern aus den 90ern. Dank einem “neuen alten Trend” wissen wir nun auch breites, was wir uns auf die Nase setzten, sobald die Sonne sich zeigen sollte: Clip-Ons. Ja genau, die Sonnenbrillen-Ersatz-Clips sind wieder en vogue.

Die Varianten:

Von einigen Marken gibt es sie für die universelle Anwendung: Zum Beispiel die härzige Herz-förmige Variante vom Berliner Brillenlabel Lunettes, die  Julian Zigerli gemeinsam mit Uta Geyer, der Designerin des Labels, kreierte.

www.julianzigerli.com oder www.lunettes-kollektion.com

Einige Labels setzten auf Modelle, die sie für ihre eigenen Kollektionen massgefertigt haben, die aber auch an anderen Brillen montiert werden können. Das deutsche Label Mykita etwa hat je eine Clip-On-Variante mit typischem Metallsteg für ihr rundes Modell “Gigi” und das Schmetterlingsmodel “Teresa” entwickelt.

www.mykita.com

Das italienische Label Illevsta hat sich gar gedacht; weshalb heute noch eine Brille und eine Sonnenbrille einzeln kaufen: Und so werden die Clip-ons bei einigen Modellen für einen Aufpreis mitgeliefert, können dafür aber nicht einzeln gekauft werden. Auch hier wird lieber auf Massanfertigung als auf einen schlecht sitzenden Allrounder gesetzt.

www.illesteva.com

In dem Sinne: Clip it on Baby!

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